es ist um 8

Problematisch ist diese Vorgehensweise vor allem deshalb, weil nicht alle ursprünglich Befragten wiederbefragt werden können und die verbliebenen Personen sich systematisch von den ausgeschiedenen unterscheiden können. Das Ergebnis der Bundestagswahl lässt rein rechnerisch eine Fortsetzung der Großen Koalition sowie eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen zu. Die SPD schnitt in allen Berufsgruppen ähnlich ab, nur bei den Selbstständigen war sie deutlich schwächer als im Durchschnitt. sozialdemokratischer Parteien in Europa. Wir erklären, was es damit auf sich hat. ist seit 2012 im Team des Bun-deswahlleiters tätig. Der FDP glückte der Wiedereinzug in den Bundestag und mit 10,7 Prozent darf sich die Partei über ein sehr gutes Ergebnis freuen. Vor dem Einzug der AfD in die deutschen Landtage und in den Bundestag bei der Bundestagswahl 2017 wurden die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in zwei politische Lager eingeteilt, das „rechte“ und das „linke“ Lager. B. jemand, der bei der letzten Wahl die SPD gewählt habe, aber mit „seiner“ Partei unzufrieden sei, bei der aktuellen Wahl entweder einer anderen „linken“ Partei oder keiner Partei seine Stimme geben, nicht aber eine Partei des „rechten Lagers“ wählen werde. Die AfD gewann bei der Bundestagswahl 2017 im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 netto rund 980.000 Wähler von der Union aus CDU und CSU. Mit 33,0 Prozent wurde sie zwar stärkste Kraft, erzielte jedoch ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949. So ging der Stimmenanteil der griechischen PASOK bei Parlamentswahlen von 43,9 Prozent im Jahr 2009 auf 4,7 Prozent im Jahr 2015 zurück. Sie verlor Wähler an alle anderen Parteien. ist Diplom-Statistiker und Master Deutschland Ausland . September 2019 um 21:30 Uhr bearbeitet. Der Anteil der Wechselwähler im engeren Wortsinn hat in der EU im Vergleich zu früher deutlich zugenommen. Sechs Wechselwähler über ihre Wahlentscheidung Daher wird häufiger die sog. Im Wahlkampf verfolgte die FDP eine Strategie der konsequenten Personalisierung und schnitt ihre Kampagne auf Spitzenkandidat Christian Lindner zu, der zuvor den vierjährigen Erneuerungsprozess der Partei vorangetrieben hatte. Bundeswahlleiter: Bundestagswahl 2017: Endgültiges Ergebnis. Die AfD schnitt in allen Altersgruppen außer den unter 24- und den über 70-Jährigen etwa ähnlich ab. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist als drittstärkste Kraft aus der Bundestagswahl 2017 hervorgegangen. Der Union dürften damit schwierige Gespräche bevorstehen, deren Ausgang alles andere als gewiss ist. 2017 zog sie mit einem Spitzenduo aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch in den Wahlkampf, das zwei Flügel der Partei verkörperte. Einer seiner Schwerpunkte ist die Bereitstellung von wahlstatistischen Daten aus bundesweiten Wahlen. Die Nachwahlbefragungen von Infratest dimap geben Antworten auf diese Fragen.Die Union war besonders bei älteren Wählern erfolgreich, außerdem war sie bei Frauen stärker als bei Männern. zu den Nürnberger Wahlergebnissen W204 vom 24.09.2017). Einer spricht im Interview. Zur Bundestagswahl 2017 waren rund 61.5 Millionen Bürger wahlberechtigt. Die Vertreter der „Lagertheorie“ nahmen vor 2017 an, dass z. Wechselwähler, Wankelmütige und Wutbürger. Ähnliche Stimmenverluste erlitten auch andere sozialdemokratische Parteien in Europa. September 2017 als Tag der Bundestagswahl aus, am 26. Die Kernthemen Klima und Umwelt trafen nicht auf den entsprechenden Wiederhall bei den Wählerinnen und Wählern. Union und SPD könnten allerdings beim Scheitern von Jamaika wieder eine Große Koalition eingehen. September 2017 waren die Bürgerinnen und Bürger als Souverän zum 19. Die Union verzeichnet dramatische Verluste und auch die SPD verliert stark. In Nürnberg haben bei der Bundestagswahl 2017 knapp drei Viertel der Wahlberechtigten diese Möglichkeit der politischen Beteiligung und Mitgestaltung genutzt und ihre Stimme abgegeben (vgl. Die Alternative für Deutschland zieht zweistellig erstmals in den Bundestag ein. Die Wahlbeteiligung ist auf 75,6 Prozent gestiegen, 2013 lag sie bei 71,5. Er betonte am Wahlabend, sich nicht in eine Koalition drängen zu lassen und erklärte eine politische Trendwende zur Voraussetzung einer Regierungsbeteiligung. Die Linke, drittstärkste Kraft in der zurückliegenden Legislaturperiode, erlangte 9,2 Prozent und konnte ihr Ergebnis von 2013 leicht verbessern. Die skeptische Position sieht in ihnen „politischen Flugsand“, der – politisch wenig interessiert und informiert – bald hierhin, bald dorthin getragen werde. Diese Entwicklung wurde durch die Bundestagswahl 2017 bestätigt. Einige Beobachter dieses Vorgangs sprechen von einer Pasokisierung sozialistischer bzw. Harald Schoen: Wechselwähler in den USA, Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland: Politisch versiert oder ignorant? Die von rund zwei Drittel der Wechselwähler gemachten Angaben wurden anhand eines dafür entwickelten Codierschemas mit den inhaltlichen Hauptkategorien Unzufriedenheit, Performance, Personal, Issues, Wahltaktik und Sonstiges, die jeweils weiter in Unterkategorien differenziert wurden (z. Die AfD, die 2013 mit 4,7 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, schaffte es bei der Bundestagswahl 2017 nicht nur ins Parlament, sondern wird mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft im neuen Bundestag sein. Umgekehrt sei es unwahrscheinlich, dass ein Wahlberechtigter, der zuletzt die für ihn zuständige Unionspartei gewählt habe, aber mit deren aktueller Politik unzufrieden sei, bei der aktuellen Wahl die Grünen wähle. Und: Die AfD ist gar nicht so schlimm. Rückerinnerungsmethode verwendet. [4] Die „Lagertheorie“ wird auch dadurch in Frage gestellt, dass es in mehreren deutschen Landtagen Koalitionen zwischen der CDU und den Grünen gibt und dass Wirtschaftsliberale[5] und Konservative,[6][7] die in der CDU keine politische Heimat mehr sehen, der Partei vorwerfen, diese habe sich in drei Großen Koalitionen im Bund seit 2005 „sozialdemokratisiert“. Bundestagswahl 2017 ... ihnen sind Wechselwähler. Verwandte Artikel Die Alternative für Deutschland konnte die Unzufriedenheit vieler Bürgerinnen und Bürger mit der Regierungspolitik der etablierten Parteien in Stimmen umsetzen und zieht mit 12,6 Prozent erstmals in den Bundestag (2013: 4,7 Prozent). Schulz konnte über die Dauer des Wahlkampfes die Euphorie nach seiner Wahl zum Kanzlerkandidaten und SPD-Vorsitzenden mit dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ nicht aufrecht halten. Doch der FDP-Spitzenkandidat ist skeptisch. Die optimistische Sichtweise erkennt in Wechselwählern nicht nur diejenigen Bürger, die bei Wahlen besonders einflussreich sind, sondern sieht in ihnen gewissermaßen eine Wählerelite, die überdurchschnittlich gebildet sei und sich stark für Politik interessiere. In: Oskar Niedermayer, Entwicklung, Ursachen und Konsequenz von Wechselwahlverhalten, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wechselwähler&oldid=192710857, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Bundestagswahl 2017: Wie Wähler die Parteien gewechselt haben - in Grafiken. Besonders stark war die FDP bei Selbstständigen, höher Gebildeten und wirtschaftlich besser gestellten Menschen. Bei jungen Wählern zwischen 18 und 34 Jahren war die Linke etwas erfolgreicher, als in den übrigen Altersgruppen, außerdem war sie bei Arbeitern und Arbeitslosen etwas stärker als in anderen Berufsgruppen. Bei den Parteien sind so allerhand Farben im Spiel. Besonders erfolgreich war die AfD in der Gruppe der Arbeiter und der Arbeitslosen, bei Männern war sie außerdem erfolgreicher als bei Frauen. Über die Eigenschaften von Wechselwählern gibt es konkurrierende Ansichten. Bei jungen Wählern zwischen 18 und 34 Jahren war die Linke etwas erfolgreicher, als in den übrigen Altersgruppen, außerdem war sie bei Arbeitern und Arbeitslosen etwas stärker als in anderen Berufsgruppen. Das könnte insbesondere die Zusammenarbeit mit den Grünen in einer möglichen Jamaika-Koalition erschweren. Die Grünen waren unter Jungwählern besonders stark, außerdem konnten sie viele Stimmen von Angestellten und Selbstständigen sowie gut Gebildeten gewinnen. Abgesehen davon, dass viele von denen, die einer Partei nahestehen (d. h. Menschen mit einer hohen Parteiidentifikation), immer schon einzelnen Wahlen fernblieben, weil sie diese nicht für hinreichend wichtig hielten oder weil sie durch Nichtwählen „ihrer“ Partei einmalig „einen Denkzettel verpassen“ wollten, gibt es in letzter Zeit immer mehr Menschen, die eine Partei nicht mehr wählen, obwohl sie das in der Vergangenheit immer getan haben (die Bertelsmann-Stiftung bezeichnet diese extreme Treue als „positive Parteiidentität“[12]). Vergleichsweise stark war die SPD laut Infratest dimap bei ihrer Stammwählerschaft: älteren Wählern, wirtschaftlich schlechter gestellten Bürgern und Menschen mit einfacher Bildung. Bei den Zweitstimmen für die SPD waren es 5,3 Prozent. Zwischen Polarisierung und Beharrung: Die Bundestagswahl 2017… Nicht als Wechselwähler gelten Bürger, die nach dem Namenswechsel einer Partei erneut die betreffende Partei wählen (Beispiel: PDS → Die Linke). Union stärkste Kraft, AfD gewinnt Kampf um Platz Drei, FDP zieht wieder in den Bundestag. Klicken Sie in der linken Spalte auf einen Parteinamen, um zu sehen, was die Wähler, die 2013 diese Partei gewählt haben, bei der Bundestagswahl 2017 gewählt haben. Die Wechselwähler spielen für die Wahlwerbung der großen Parteien eine besondere Rolle, weil sie als wahlentscheidend gelten. So gehen die Vorstellungen nicht nur in der Flüchtlings-, Europa- und Klimapolitik auseinander, FDP und Bündnis 90/Die Grünen vertreten auch verschiedene Standpunkte in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Da die SPD bereits wenige Minuten nach den ersten Prognosen ankündigte, in die Opposition gehen zu wollen, bleibt jedoch nur die Option eines schwarz-gelb-grünen Bündnisses. Sie dachten : Die FDP verhindert den Mindestlohn. Vor dem Einzug der AfD in die deutschen Landtage und in den Bundestag bei der Bundestagswahl 2017 wurden die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in zwei politische Lager eingeteilt, das „rechte“ und das „linke“ Lager. Die Ursache für den gestiegenen Anteil wird unter anderem darin gesehen, dass sich traditionelle Bindungen zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppierungen zunehmend lockern: Religiöse Menschen wählen oder wählten eher CDU, Gewerkschafter eher SPD. August 1956 in der BRD nicht mehr wählbar. Damit schöpfte auch Die Linke aus dem Protest-Wähler-Potenzial, das bei dieser Wahl besonders hoch war. Wie kamen die Ergebnisse zustande?. Aufgrund der Ankündigung der SPD, in die Opposition zu gehen, könnte auf die gerade erst neu erstarkte FDP eine Rolle in der neuen Regierung zukommen. Knapp 15 Millionen haben nicht gewählt. Über eine Million ehemalige Unionsstimmen wanderten bei dieser Wahl zur AfD, mehr als von sonst einer Partei. Die Befragungen bestätigen, dass sich die Stärke der jungen Partei aus der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin seit dem Sommer 2015 speist. Auch Grünen-Chef Cem Özdemir steckte bereits kurz nach Bekanntwerden der Ergebnisse die roten Linien für eine Koalitionsbeteiligung seiner Partei ab. Auch das selbstgesteckte Ziel der Unionsparteien, es dürfe rechts neben der Union keine Partei im Deutschen Bundestag geben, wurde mit dem triumphalen Einzug der AfD verfehlt. Rechtspopulismus bei der Bundestagswahl 2017 ... Im Zeitverlauf zeigt sich seit Februar 2017, dass die AfD Wechselwähler mit ihren Kernthemen überzeugen kann. Im Wahlkampf traten FDP und Grüne zudem als harte Gegner auf. Deutschland Ausland . Die Linke, drittstärkste Kraft in der zurückliegenden Legislaturperiode, erlangt 9,2 Prozent und kann ihr Ergebnis von 2013 um 0,6 Punkte leicht verbessern. Von den SPD-Wählerinnen und -Wählern sind 88,1 (Erststimme) bzw. 7,3 Prozent ha-ben einen Migrationshintergrund, das Auch die KPD war nach deren Verbot am 17. eBook: Zwischen Polarisierung und Beharrung: Die Bundestagswahl 2017 (ISBN 978-3-8487-4518-0) von Sigrid Roßteutscher, Rüdiger Schmitt-Beck, Harald Schoen, … Zudem sind Wiederholungsbefragungen mit erheblichem Aufwand verbunden. Sechs Wechselwähler über ihre Wahlentscheidung Die Veränderungen in der Zusammensetzung des Parlaments zeugen von einer großen Wählermobilität und die Parteien können sich nicht mehr auf eine breite Stammwählerschaft verlassen, sondern müssen um … Außerdem fürchten sie eine steigende Kriminalität. Der Anteil der Wechselwähler im engeren Wortsinn hat in der EU im Vergleich zu früher deutlich zugenommen. Daher kommt es zu erheblichen Messfehlern. Die Statistik zeigt die Wählerwanderung von und zu der AfD bei der Bundestagswahl im Jahr 2017 (Saldo aus zu- und abgewanderten Wählern). Der Anteil der Wechselwähler im engeren Wortsinn hat in der EU im Vergleich zu früher deutlich zugenommen.[3]. Wer mit wem? In Deutschland wird mit dieser verbreiteten Methode die Häufigkeit der Wechselwahl deutlich unterschätzt.[9]. Deutschland Bundestagswahl 2017 Die Wählerwanderung in Bildern. Wer sind die Wähler der Parteien, was ist ihnen wichtig und was war für ihre Wahlentscheidung ausschlaggebend? Januar 2017 wurde sie im Bundesgesetzblatt verkündet (BGBl. Die Bundestagswahl 2017. Entwicklung des Wählerverhaltens. Die Zufriedenheit mit der aktuellen Regierungsarbeit und auch das politische Interesse sind nur mittelmäßig ausgeprägt, allerdings sind die Jungwähler eher … 2013 war sie mit einem Wahlergebnis von 4,8 Prozent aus dem Parlament ausgeschieden. Kevin Kobold . Bei der Bundestagswahl 2017 haben so … Nachdem die Union bei der Bundestagswahl über 40 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte, kann man bei dieser Wahl schon fast von einem Absturz sprechen. Bundestagswahl 2017 sowie aus Wahlanalysen des Statistischen Amtes. Eine Analyse - Politik / Grundlagen und Allgemeines - Facharbeit 2018 - ebook 12,99 € - GRIN Erklärung des Wechsels der gewählten Partei, Bedeutung als Zielgruppe von Wahlkämpfern. Die SPD, die mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz angetreten war, um die nächste Regierung anzuführen, erlitt eine Niederlage: mit 20,5 Prozent blieb sie weit hinter der Union zurück und fuhr das bislang schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein. Die Grünen legen mit 8,9 Prozent leicht um 0,5 Punkte im Vergleich zu 2013 (8,4 Prozent). Bundestagswahl 2017 sowie aus Wahlanalysen des Statistischen Amtes. Überdurchschnittlich stark war die AfD Menschen, die angaben, sich in einer wirtschaftlich schlechten Situation zu befinden. So ist es nicht verwunderlich, dass laut Infratest dimap nur 49 Prozent der Grünen-Anhänger eine Regierungsbildung mit Union und FDP der Oppositionsbank vorziehen würden. So lange hat noch niemals eine Regierungsbildung gedauert wie nach der Bundestagswahl 2017. In: Harald Schoen: Wechselwahl. Dieser Effekt sollte auch 2009 eine Fortsetzung der großen Koalition verhindern. Die CSU musste in Bayern ebenfalls herbe Verluste einstecken und fuhr mit 38,8 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein – sie verlor mehr als 10 Prozentpunkte. Nichtwähler der Bundestagswahl 2017 (2018) Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin ; Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin Bestellen über Zugriff (Open Access) Für die SPD-Wähler waren auch der Spitzenkandidat Martin Schulz sowie die langfristige Bindung an die SPD wichtig, die Mehrheit entschied sich jedoch aufgrund des Parteiprogramms für die Sozialdemokraten. Bei Selbstständigen und höher Gebildeten war die FDP besonders stark, bei wirtschaftlich schlechter gestellten Menschen eher schwach. Es ist nur eine Befragung notwendig. Nach diesem Ergebnis werden sich die Grünen vor allem mit der Frage befassen müssen, ob sie für eine Koalition mit Union und FDP zur Verfügung steht. Federal elections were held in Germany on 24 September 2017 to elect the members of the 19th Bundestag.At stake were all 598 seats in the Bundestag, as well as 111 overhang and leveling seats determined thereafter.. Bei Menschen mit einfacher Bildung schnitt die Union etwas besser ab als bei höher Gebildeten. Julian Stahnke / Julius Tröger / Sascha Venohr / Matthias Breitinger: Harald Schoen: Den Wechselwählern auf der Spur: Recall- und Paneldaten im Vergleich. Die FDP konnte dank ihrer Gallionsfigur Christian Lindner die Verluste von 2013 wieder ausbügeln und zieht nach vierjähriger Pause mit 10,7 Prozent wieder in den Bundestag ein (2013: 4,8 Prozent). Dem „rechten Lager“ wurden die CDU und die CSU sowie die FDP zugeordnet, dem „linken Lager“ die SPD, die Grünen und die Linken. -Aktualisiert am 15.09.2017-14:49 ... wie viele Leute eine Partei wählen würden, wenn heute Bundestagswahl wäre. The Christian Democratic Union/Christian Social Union (CDU/CSU), led by Chancellor Angela Merkel, won the highest percentage of the vote with 33%, though suffered a large … Theresa King skizziert die Ausgangslage der Parteien, betrachtet den Wahlkampf und sucht nach den Gründen für das Wahlergebnis. Politik. Wechselwähler, Wankelmütige und Wutbürger. Der Jamaika-Koalition (CDU/CSU, FDP, Grüne) werden die größten Chancen eingeräumt. Harald Schoen, Wechselwähler in: Sigrid Roßteutscher, Rüdiger Schmitt-Beck, Harald Schoen, Bernhard Weßels, Christof Wolf (Hrsg.) Panelmethode verwendet, werden Personen zur ersten betrachteten Wahl nach ihrem Wahlverhalten gefragt; dieselben Personen werden zur zweiten betrachteten Wahl wieder nach ihrem aktuellen Stimmverhalten gefragt. Bei der Landtagswahl in Bayern 2018 zeigte sich exemplarisch, dass die „Lagertheorie“ fragwürdig geworden ist: Die CSU verlor in Bayern im Vergleich zu 2013 190.000 Wähler an die Grünen (mehr als an die AfD), und ein Viertel der dortigen ehemaligen SPD-Wähler votierte für die CSU. Abbildung 3: Stammwähler, Wechselwähler und Nichtwähler nach Parteienherkunft bei der Bundestagswahl 2017 in Solingen Stadtdienst 33-5, Statistikstelle, Stand: 25.09.2017 Kontakt: Thomas Groos, 0212 290 2610, t.groos@solingen.de In Sachsen gewann die AfD die Wahl, dort holte sie auch drei Direktmandate. Auch unter den Linken-Wählern trafen fast 40 Prozent ihre Entscheidung aus Enttäuschung über die übrigen Parteien. Abbildung 3: Stammwähler, Wechselwähler und Nichtwähler nach Parteienherkunft bei der Bundestagswahl 2017 in Solingen Stadtdienst 33-5, Statistikstelle, Stand: 25.09.2017 Kontakt: Thomas Groos, 0212 290 2610, t.groos@solingen.de 86,3 Prozent (Zweitstimme) in Deutsch-land geboren, 6,9 bzw. Anders als 2013, als Angela Merkel nach der Wahl als strahlende Siegerin gefeiert wurde, geht sie aus der Bundestagswahl 2017 angeschlagen hervor und wird sich in der kommenden Legislaturperiode stärker als bisher an der Programmatik ihrer Politik messen lassen müssen. Die Nachwahlbefragungen von Infratest dimap zeigen, dass die AfD vor allem eine Protestpartei ist: So gaben 60 Prozent der AfD-Wähler an, sie hätte aus Enttäuschung über die anderen Parteien ihre Wahlentscheidung getroffen, nur ein Drittel wählte die AfD aus Überzeugung. Auf die Frage, ob für die Wahlentscheidung Kandidat, Programm oder Partei entscheidend waren, gaben 76 Prozent der AfD-Wähler an, die Partei wegen ihres Programms gewählt zu haben. Bei Frauen, sehr jungen und sehr alten Wählern war die AfD weniger erfolgreich, ebenso bei höher Gebildeten. Wechselwähler versetzen das Parteiensystem in Bewegung ... Bei der Bundestagswahl 2017 wählten Nachwahlbefragungen zufolge mehr Arbeiter die Union (29 Prozent laut Forschungsgruppe Wahlen und 25 Prozent lauf Infratest Dimap) als die SPD (jeweils 23 Prozent). 75,9 Prozent (2013: 71,5) gingen zu den Wahlurnen. Es gibt auch Fälle eines erzwungenen Wechsels des Wahlverhaltens einzelner Wähler. Die von rund zwei Drittel der Wechselwähler gemachten Angaben wurden anhand eines dafür entwickelten Codierschemas mit den inhaltlichen Hauptkategorien Unzufriedenheit, Performance, Personal, Issues, Wahltaktik und Sonstiges, die jeweils weiter in Unterkategorien differenziert wurden (z. Darüber hinaus dominierte die AfD den Wahlkampf durch provokante Äußerungen und konnte die mediale Debatte auf ihre Kernthemen fokussieren. Diese Diskussion verspricht ein erneutes Aufbrechen der Flügelkämpfe zwischen Parteilinken und Realos, die im Wahlkampf erfolgreich vermieden werden konnten. Der deutsche Wähler ist zu einem volatilen, hochkomplexen Wesen geworden. Die bislang „großen“ Parteien, die (ehemaligen) Volksparteien, sprechen vor allem in der politischen Mitte verortete Wahlberechtigte an. Besonders stark war die AfD laut Infratest dimap in der Gruppe der Arbeiter und der Arbeitslosen und bei Menschen, die angaben, sich in einer schlechten wirtschaftlichen Situation zu befinden und sich benachteiligt fühlen. So gaben 60 Prozent der AfD-Wähler an, sie hätten aus Enttäuschung über die anderen Parteien ihre Wahlentscheidung getroffen, nur 31 Prozent wählten die AfD aus Überzeugung. Bundestagswahl 2017: Die Bedeutung der Nichtwähler Fast ein Drittel der Wahlberechtigten hat bei der letzten Bundestagswahl seine Stimme nicht abgegeben - nur 2009 waren es noch mehr. Vor dem Einzug der AfD in die deutschen Landtage und in den Bundestag bei der Bundestagswahl 2017 wurden die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in zwei politische Lager eingeteilt, das „rechte“ und das „linke“ Lager. SPON-Wahltrend FDP SPD Die Linke Bündnis 90/Die Grünen Alternative für Deutschland (AfD) CDU Martin Schulz Angela Merkel Bundestagswahl 2017 Datenjournalismus. Wähler gaben bei der Bundestagswahl 2017 erstmals ihre Stimmen ab (Tabel-le 3). Bei Frauen sind die Grünen traditionell erfolgreicher als bei Männern, so auch bei dieser Wahl. Die sonstigen Parteien kommen auf 5 Prozent. Dazu werden Personen zum Zeitpunkt der zweiten betrachteten Wahl nach ihrem aktuellen Wahlverhalten sowie nach dem Wahlverhalten bei der interessierenden Wahl in der Vergangenheit gefragt. Politik. Von wachsender Ablehnung des politischen Systems bis hin zum Zeichen für Zufriedenheit reichen die Interpretationen für die sinkende Wahlbeteiligung. Der Anteil derer, die 2013 die SPD wählten und dies auch 2018 taten, beträgt 36,1 Prozent. Auch bisherige Stammwähler müssen also umworben werden, und zwar auch deshalb, damit eventuelle Ansätze zu einer asymmetrischen Demobilisierung durch Wahlkämpfer konkurrierender Parteien keinen Erfolg haben. Über die Grafik können Sie die Ergebnisse der Erst- und Zweitstimmen in den 16 Ländern und in den 299 Wahlkreisen der Bundesrepublik miteinander vergleichen und prüfen, wer Ihr Land und Ihren Wahlkreis im Bundestag vertritt. Harald Schoen, Wechselwähler in: Sigrid Roßteutscher, Rüdiger Schmitt-Beck, Harald Schoen, Bernhard Weßels, Christof Wolf (Ed.) 45 Prozent raten der Partei, in die Opposition zu gehen. Abschließend zieht sie 6 Lehren aus dem Wahlausgang.Analyse zur Bundestagswahl 2017, Unionsparteien trotz herber Verluste stärkste Kraft, SPD erzielt historisch schlechtestes Ergebnis, AfD mobilisiert Protestwähler und punktet vor allem im Osten, Erfolgreiches Comeback der FDP auch aus koalitionstaktischen Gründen, Auch Die Linke schöpft aus Protest-Wähler-Potenzial, Grüne müssen zwischen Regierungsverantwortung und Oppositionsbank wählen, Union vor schwierigen Koalitionsgesprächen, Wählen mit Brief-Wahl: Antrag für einen Wahl-Schein, Wählen mit Briefwahl: Den Brief abschicken, Bundestagswahl 2017: Endgültiges Ergebnis. Die AfD und die Freien Wähler erhielten bei der Wahl in Bayern jeweils mehr als zehn Prozentpunkte. Im März 2017 wurde die Bundeswahlordnung geändert; seitdem ist das Fotografieren und Filmen in der Wahlkabine ausdrücklich verboten (Abs. In: Jürgen W. Falter, Harald Schoen (Hrsg.). Wechselwähler, Wankelmütige und Wutbürger. Dramatische Verluste für die Union und die SPD. Außerdem spielten die politischen Inhalte eine große Rolle für die FDP-Wähler. [1] In einem weiteren Wortsinn werden auch solche Wahlberechtigte als Wechselwähler bezeichnet, die bei der ersten oder der zweiten Wahl von ihrem Recht, keine Partei zu wählen, durch Nichtteilnahme am Wahlvorgang, durch Stimmenthaltung oder durch eine absichtlich ungültige Stimmabgabe Gebrauch machen. Fast 40 Prozent der FDP-Wähler gaben an, die Partei aus koalitionstaktischen Gründen gewählt zu haben. B. positiv / negativ), vercodet. Dabei konnten die Liberalen vor allem Stimmen von ehemaligen Unionswählern gewinnen. Fast 40 Prozent der FDP-Wähler gaben bei Infratest dimap an, die Partei aus koalitionstaktischen Gründen gewählt zu haben. Jamaika, Ampel, Rot-Grün, Schwarz-Gelb. In Berlin konnte sie vier Wahlkreise gewinnen und auch in Leipzig erhält sie ein Direktmandat. Januar 2017 die Anordnung über den 24. Bei der Bundestagswahl 2017 haben so … Wie kamen die Ergebnisse zustande?. Die Alternative für Deutschland zieht zweistellig erstmals in den Bundestag ein und wird drittstärkste Kraft. Wechselwähler sind in einem engeren Wortsinn Wähler, die bei zwei aufeinander folgenden Parlamentswahlen zwei verschiedene Parteien wählen. Wie bereits 2009 wurde die FDP auch 2017 teilweise aus strategischen Erwägungen heraus gewählt. Besonders im Osten konnte sie ein beachtliches Ergebnis einfahren und wurde mit über 20 Prozent zweitstärkste Kraft. Wenige Minuten nach Bekanntwerden der ersten Prognosen kündigte die SPD an, sich in der nächsten Legislaturperiode in der Opposition erneuern zu wollen. Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 nach Wahlkreisen Am 24. Das Kernthema der SPD – soziale Gerechtigkeit – fand bei den Bürgern zwar grundsätzlich Zustimmung, genügte jedoch nicht, um deutlich über 20 Prozent der Bürger zur Stimmabgabe zu mobilisieren. Oder: Die Grünen sind rebellisch. Comeback für die FDP: nach vier Jahren kommt sie wieder in das Parlament. Die überwiegende Mehrheit der Linken-Wähler wählte die Partei aufgrund ihres Programms. Besonders bei älteren Wählern war die SPD stark und auch bei wirtschaftlich schlechter gestellten Wählern und Menschen mit einfacherer Bildung war sie erfolgreich. Den dritten Platz konnte sie jedoch nicht verteidigen. Entwicklung des Wählerverhaltens. Dafür gibt es erst zwei Vorbilder auf Landesebene: im Saarland scheiterte ein solches Bündnis 2012 vor Ablauf der Regierungszeit, in Schleswig-Holstein regiert die CDU seit Juni 2017 gemeinsam mit Grünen und FDP. Denn ein Dreierbündnis bedeutet nicht nur herausfordernde Koalitionsverhandlungen, sondern aller Voraussicht nach auch eine lebhafte Legislaturperiode. Wechselwähler sind daher oft nur oberflächlich politisch interessiert.

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